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Was wir wollen - zwischen Entschuldigung und Wiedergutmachung

Nun ist es dokumentiert und es gibt keinen Zweifel mehr: Zwischen 1947 und 1969 haben Gewalt und Verbrechen an behinderten Kleinkindern und Schulkindern in den damaligen OrthopĂ€dischen Anstalten Volmarstein stattgefunden. Die Rechtsnachfolger, also die Evangelische Stiftung Volmarstein, das Diakonische Werk als Rechtsnachfolger der Inneren Mission, der Ennepe-Ruhr-Kreis und die Stadt Wetter als Aufsichtsorgane und LandschaftsverbĂ€nde Westalen Lippe und Rheinland als KostentrĂ€ger sind aufgefordert,  sich den Opfern gegenĂŒber fĂŒr ihr oder das Versagen ihrer VorgĂ€nger zu entschuldigen und Wiedergutmachung zu leisten. Eine Entschuldigung wird erst dann glaubhaft, wenn daran Wiedergutmachungskonzepte geknĂŒpft sind.
Auf dieser Seite werden die Forderungen der Opfer und die Reaktionen darauf dokumentiert.

Unsere Forderungen an Kirche, Staat und Gesellschaft

Angesichts der an uns verĂŒbten Verbrechen fordern wir im Zuge der Wiedergutmachung:

- Entschuldigung des Diakonischen Werkes (Bundesverband Diakonie) persönlich an jedes einzelne Opfer durch einen hochrangigen Vertreter oder durch ein individuell adressiertes Schreiben

- Entschuldigung der LandschaftsverbÀnde als Rechtsnachfolger der LandesjugendÀmter persönlich an jedes einzelne Opfer durch einen hochrangigen Vertreter oder durch ein individuell adressiertes Schreiben

- je nach Wunsch eine einmalige finanzielle EntschÀdigung oder Opferrente in Anlehnung an das OpferentschÀdigungsgesetzes bis zum Lebensende

- Nichtanrechnung aller EntschÀdigungsleistungen, gleich welcher Art, auf bereits erbrachte oder noch zu erbringende Sozialleistungen

- Umfang der EntschĂ€digungen in der Form, daß sie auch die Sicherstellung aller finanziellen Voraussetzungen fĂŒr eine frei gewĂ€hlte Lebensform beinhaltet. Dazu gehören sowohl die finanziellen Voraussetzungen fĂŒr MobilitĂ€t als auch fĂŒr Assistenz und im Bedarfsfall auch Hospitsversorgung

- Übernahme der Kosten fĂŒr Krankenversorgungen, die auf Grund falscher medizinischer Versorgung in der Kindheit notwenig werden, wenn Krankenkassen oder Sozialbehörden die KostenĂŒbernahme verweigern; Übernahme der Kosten fĂŒr eine individuelle Assistenz am Krankenbett, weil das Krankenhauspersonal im Umgang mit Schwerbehinderten in der Praxis ĂŒberfordert ist

- nach 40 Jahren Schweigen und Vertuschen Vorratshaltung der Dokumentationen der Verbrechen in der vorhandenen Buchform und der vorhandenen Homepage wengistens 40 Jahre lang und Übernahme der damit verbundenen Kosten

-
fĂŒr den Fall, daß sich Betroffene zusammenfinden, um den Lebensabend gemeinsam zu verbringen, auch, weil sie sich dadurch einen Schutz vor Übergriffen im Alter versprechen, Suche und Einrichtung eines Hauses mit mehreren ebenerdigen Wohnungen mit umliegender Gartenanlage in der NĂ€he einer FußgĂ€ngerzone, als Seniorenheim und gegebenenfalls HospitzstĂ€tte, Bereitstellung von geschultem Personal unter Mitentscheidung der Hausbewohner, stĂ€ndige unangemeldete Kontrollen, BefindlichkeitsgesprĂ€che unter Ausschluss der im Hause tĂ€tigen Mitarbeiter, Finanzierung eines von den Hausbewohnern beauftragten Kontrolleurs, umfangreiches Freizeitangebot, eigene Essenversorgung mit Wunschzubereitung, Behindertenassistenz, wie sie Schwerstbehinderten zur VerfĂŒgung gestellt wird (16 bis 20 Stunden pro 24 Stunden)

Forderungen, Bitten, Anregungen

Reaktionen der BriefempfÀnger

Links

Entschuldigung der ESV und Aufforderung zu Wiedergutmachungskonzept

Wiedergutmachungen bisher abgelehnt, zum Schreiben vom 8. 05. 09
Stellungnahme 15. 06. 09
siehe
- Entschuldigung ESV

Link
Link
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Entschuldigung Diakonisches Werk

Keine Entschuldigung fĂŒr das Versagen ihrer VorgĂ€nger (Innere Mission)

Link

Entschuldigung Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Aufforderung zu Wiedergutmachungskonzept

Große Betroffenheit - keine Entschuldigung
Schreiben des LWL vom 08. 06. 2009:  LWL wartet  auf irgendwelche in Auftrag gegebene wissenschaft- liche Dokumentation, die Mitte 2010 fertiggestellt sein soll. LWL: Aus ihren Unterlagen wird ein Fehlverhalten des Landesjugendamtes nicht sichtbar.
FAG protestiert gegen Verzögerung

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Entschuldigung Landschaftsverband Rheinland und Aufforderung zu Wiedergutmachungskonzept

Entschuldigung ĂŒber Presse: “... möchte hier und jetzt dafĂŒr öffentlich eine Entschuldigung aussprechen“, jedoch Wiedergutmachung erst nach eigener Erforschung

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Entschuldigung Ennepe-Ruhr-Kreis

“Ich hoffe sehr, dass auch besonders durch das Engagement Ihrer Arbeitsgruppe und die Auseinandersetzung mit dem Historikerbericht im Sinne der Opfer eine Wiedergutmachung erreicht wird.
Hinsichtlich des Ennepe-Ruhr-Kreises lĂ€sst es sich fĂŒr mich nach einem so langen Zeitraum nicht mehr klĂ€ren, ob dieser in irgendeiner Form in der Verantwortung war und wenn, ob konkrete VersĂ€umnisse oder NachlĂ€ssigkeiten den damaligen Mitarbeitern anzulasten sind.”

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Ennepe-Ruhr-Kreis: GroßzĂŒgige Erweiterung des Behindertenfahrdienstes:
1. Verdoppelung der Anzahl der Fahrten von 8 auf 16 Doppelfahrten
2. Aufhebung der BeschrÀnkung der Kilometerzahl 10
3. GroßzĂŒgige Erweiterung ĂŒber die Kilometerzahl von 40 hinweg
4. Alternativ ein monatliches Gesamtkontingent von 800 km fĂŒr Opfer, die ihre sozialen Beziehungen ĂŒber die 40 km Grenze hinaus haben
5. Fortfall jeglicher Zuzahlung
6.VerkĂŒrzung der Buchungszeit auf maximal 2 Tage
7. Gelegenheiten zur Inanspruchnahme anderer Fahrdienste, wenn der DRK-Fahrdienst ausgebucht ist.

Keine Wiedergutmachung durch den EN-Kreis, stattdessen Verweis auf Antragsmöglichkeiten im Rahmen der Sozialhilfe:

“Gerade fĂŒr den von Ihnen vertretenen Personenkreis kann eine Finanzierung zur Teilhabe nach dem Sozialhilferecht ergĂ€nzend in Betracht kommen.”

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Entschuldigung der Stadt Wetter

Nicht zustĂ€ndig.“Dennoch möchte ich es nicht versĂ€umen, mich des Schicksals anzunehmen und auf diesem Wege meine aufrichtige Anteilnahme auszusprechen.”
“Es gab zu der damaligen Zeit kein Jugendamt in Volmarstein.”

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